Wie
können sich die Eltern am
Taufgottesdienst beteiligen?
Die Taufe drückt auch die Freude der Familie über das Kind,
den Täufling aus. Deshalb wünschen wir uns, dass sich Eltern
sowohl an den Vorbereitungen, als auch an der Durchführung des
Taufgottesdienstes beteiligen. Im Einzelnen wird das in den Taufgesprächen
besprochen. Eigene Ideen können sie dabei gerne einbringen.
Die Beteiligungsmöglichkeiten sind vielfältig: Sie können
Lieder mit aussuchen, die Tauffamilie oder Paten können ein Gebet
sprechen, sie können dem Kind Segensworte mit auf den Weg geben
oder die Taufkerze gestalten. Es wäre sogar denkbar, dass sie mit
dem Pfarrer/der Pfarrerin die Predigt vorbereiten.
Was ist eine Taufkerze und wer bringt sie mit?
Seit einiger Zeit ist der alte Brauch der Taufkerzen wiederentdeckt
worden. Der Täufling erhält nach der Taufe von der Gemeinde
(oder einem Paten) eine Taufkerze als Erinnerung an seine Taufe. Sie
kann dann z.B. immer an seinem Tauftag oder am Geburtstag brennen und
daran erinnern, dass das Leben des Täuflings in Beziehung zu Gott
steht. Wir entzünden sie an der Osterkerze. Mit ihr kommt in unseren
Osternachtsgottesdiensten das Licht des Ostermorgen, also die Auferstehung
in die Kirche. Der Täufling nimmt dieses Licht mit nach Hause,
da er mit der Taufe in den Tod und die Auferstehung Jesu getauft ist.
Das Licht erinnert daran, dass er an Jesu Tod und Auferstehung mit seinem
Leben Anteil hat.
Darf
in der Kirche fotografiert werden?
Grundsätzlich bitten wir darum, dass während des Gottesdienstes
nicht fotografiert oder gefilmt wird. Die Anwesenheit Gottes im Gottesdienst
läßt sich ohnehin auf solchen Medien nicht festhalten und
andere Gottesdienstbesucher fühlen sich in der Andacht gestört.
Gerne steht Ihnen Kirche und die Pfarrer nach dem Gottesdienst für
Erinnerungsfotos zur Verfügung.