| Am 11.
und 12. September war die evangelische Jugend Ober-Roden wieder einmal
beim 24-Stunden-Lauf des Vereins „Gemeinsam mit Behinderten“
vertreten. Diesmal nahmen 39 10er-Teams teil, die sich mit möglichst
schnellen Rundenzeiten um Spenden für den Verein und eine gute Platzierung
bemühten.
Und hier eine kurze Zusammenfassung
der Ereignisse vom Wochenende:
Um 11:30 Uhr versammelte sich die Mannschaft langsam. Noch fehlten zwar
einige Läufer, doch die würden (hoffentlich) noch rechtzeitig
zum Start ankommen. Die ersten bauten schon ihre Liegen auf oder liefen
sich warm. Kurz vor Beginn begab sich dann auch unser erster Läufer
an den Start. Nach einer anstrengenden ersten Stunde wurde ein vorläufiger
Zwischenstand bekannt gegeben. Wir lagen auf einem hervorragenden zweiten
Platz! Es folgten einige harte Stunden in denen wir die erstplatzierten
GOS-Busters zwar nicht überholten, aber immerhin unsere Platzierung
etablieren konnten. Als es gegen Abend dunkler wurde befürchteten
viele schon einen Wetterumschwung, der sich dann leider auch einstellte.
Im anfänglichen leichten Regen war das Laufen noch relativ erträglich,
doch als es um Mitternacht stärker wurde, hofften manche schon auf
eine Regenpause. Erleichterung stellte sich ein, als diese dann um 2:30
Uhr offiziell bekannt gegeben wurde. Die Fortsetzung des Laufes war auf
6 Uhr angesetzt, aber obwohl die Startläufer der meisten Teams schon
bereit waren, musste der Neustart trotzdem noch zweimal verschoben werden.
Um 8 Uhr konnte es dann endlich weitergehen. Die erste Stunde nach dem
neuen Start quälten wir uns über die 400 Meter. Doch Dank intensiver
Massagen ging es uns bald wieder besser. Als wir dann aber noch mal unsere
letzten Kräfte mobilisierten um den zweiten Platz zu halten, konnten
alle Läufer ein weiteres Mal zulegen. Tatsächlich reichte es
am Ende und wir beendeten den Lauf mit 753 Runden auf dem Platz, auf dem
wir uns schon nach einer Stunde hatten festsetzen können. Damit waren
wir alle sehr glücklich und fingen nach der Siegerehrung an, gut
gelaunt unsere Zelte abzubauen.
Sarah Mertins, Matthias Strecker,
Tanja Wiedenmann
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