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Was bedeutet "Atemlos Atem holen - Orientierung
zum Leben"? In der ersten Pressemitteilung zur Kommunikationsinitiative
der Gemeinde vom 02.02.2000 bekommen Sie hierzu einige Antworten:
Gemeinde will Orientierung zum Leben geben
Kommunikationsinitiative der Evangelischen
Kirchengemeinde Ober-Roden gestartet
Unter dem Motto "Atemlos Atem holen
- Orientierung zum Leben" zieht die evangelische Kirchengemeinde
Ober-Roden mit einer Kommunikationsinitiative erste Konsequenzen aus
der Befragung ihrer Mitglieder. Bei ihrer Gemeindeversammlung am 1.
Februar 2000 hat sie ihre Mitglieder über die Maßnahmen für
das Jahr 2000 informiert.
Im Mittelpunkt sollen die Menschen stehen, die die Kirche nur aus der
Ferne kennen und wenig Anknüpfungspunkte im kirchlichen Leben haben.
Deshalb sollen vor allem Gemeindeglieder ohne Kinder, die voll im Berufsleben
stehen, angesprochen werden. Sie machen eine große Gruppe der
Gemeinde aus, ohne dass sie im Gemeindeleben vorkommen. Welche Orientierung
die evangelische Kirche und der christliche Glaube ihnen anzubieten
haben, soll dabei in diesem Jahr deutlich werden. Man will dabei mit
neuen Veranstaltungsformen einen ersten Kontakt herstellen und an ihren
Bedürfnissen orientiert weitere Angebote entwickeln. Im Sommer
soll es soweit sein, dass eine erste Pilotveranstaltung stattfindet,
zu der diese Dialoggruppe besonders eingeladen wird.
Aber auch innerhalb der Gemeinde wird die Orientierung zum Leben immer
wieder Thema bleiben. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde
- das sind fast 180 Menschen - werden sich in ihren Gruppen damit beschäftigen,
was ihnen Orientierung gibt. Es sollen dabei Ideen entwickelt werden,
wie das im Gemeindeleben deutlicher werden kann. Bei einem Workshop
werden dann Ideen zusammengetragen und weiterentwickelt, und zum Erntedank
sollen die Früchte des Jahres schließlich bei einem Gemeindetag
gesammelt werden.
Gleichzeitig beginnt eine Arbeitsgruppe mit Überlegungen zur Gottesdienstgestaltung.
Fast 3/4 der Befragten hatten geäußert, dass sie sich ansprechend
gestaltete Gottesdienste wünschen. Eher distanzierte Kirchenmitglieder
sollen daher mithelfen, eine Form zu entwickeln, die möglichst
viele Gemeindeglieder mit ihren Lebensthemen abholt.
Auch mehr Jugendarbeit wird von den Befragten erwartet. Die Gemeindejugendvertretung
berät daher über eine Ausweitung des Angebotes.
Die Kirchengemeinde lädt die Gemeindeglieder dazu ein, sich an
der Diskussion und der Umsetzung der Ergebnisse aktiv zu beteiligen;
in ihrem Gemeindebrief hat sie dazu ein Leserforum eröffnet. Auch
im Internet werden die Zuschriften veröffentlicht, und unter der
Adresse www.atemholen.de können dann auch die aktuellen Informationen
und der Diskussionsstand nachgelesen werden. Eine Broschüre mit
den Ergebnissen der Befragung kann im Gemeindebüro, Rathenaustrasse
1 abgeholt werden.
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