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Vorgeschichte
der Befragung
Es begann damit, dass die Gemeinde sich im Jahre 1995 nach ausführlicher
Diskussion ein Leitbild gegeben hatte, das für die Weiterentwicklung
der Gemeinde richtungsweisend werden sollte: „Wir sind eine offene,
aufgeschlossene, auf den Menschen bezogene Gemeinde“.
Daraus folgte, dass man verstärkt Kommunikation
machen wollte, die auf den Menschen zugehen sollte. So
begann eine Arbeitsgruppe damit, sich Gedanken zu machen, wie man überhaupt
zuverlässig erfährt, was die Menschen in der Gemeinde denken
und wünschen.
Die
Idee, eine Befragung durchzuführen, war geboren. Als nächstes
machte man sich kundig, wie eine Befragung aussehen konnte. Nach einem
Probedurchlauf 1998 im Kirchenvorstand wurde der Fragebogen mit Hilfe
des Kirchensoziologen Dr. Peter Höhmann noch einmal überarbeitet.
Es ging in erster Linie darum, das gegenwärtige
Profil der Gemeinde in der Öffentlichkeit zu erheben. Dazu musste
schon die Fragestellung auf die konkrete Situation zugespitzt werden.
Antworten auf allgemeine Fragen ließen sich ja auch aus den bundesweiten
Studien bekommen. Wir wollten die Besonderheiten der Mitglieder der
Gemeinde in Ober-Roden sehen.
Analyse soziodemographischer
Daten
Ein
Zwischenschritt bei der Analyse des Profils war, dass die vorhandenen
soziodemographischen Daten mittels der Datenverarbeitung im Pfarramt
(DaviP) ausgewertet wurden.
Dabei sind bereits 1998 bemerkenswerte Dinge aufgefallen:
- Die Gemeinde hat
eine große Fluktuation – in 5 Jahren sind 1000 Menschen zugezogen.
Daraus folgte, dass sofort verstärkte Anstrengungen zur Begrüßung
von Neubürgern angegangen wurden. Eine ausführliche ökumenische
Mappe informiert nun schon bei der Anmeldung im Einwohnermeldeamt
über die Gemeinde. In einem zweiten Schritt werden die Neubürger
noch einmal angeschrieben und erhalten sechs Möglichkeiten, mit
der Gemeinde in Kontakt zu treten.
- Die Gemeinde hat
eine sehr junge Altersstruktur: Nur etwas über 10% Menschen über
65 Jahren, dafür viele Kinder und Jugendliche (ca. 25%).
- Hohe Austrittszahlen
- Späte Taufen
Auch für die Bewertung der Ergebnisse der
Befragung war die Auswertung dieser Daten wichtig, da mit ihrer Hilfe
festgestellt werden kann, wie repräsentativ die Befragung sein
würde.
Der folgende Fragebogen wurde dann später
verschickt.
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