Auf den folgenden
Seiten stellen wir Ihnen die Ergebnisse der Umfrage ausführlicher
vor:
Die Angaben der Graphiken sind alle in %, abhängig
von der Gesamtzahl der Befragten (=984)
1. Repräsentative
Umfrage
Auf der ersten Seite des Fragebogens sind Fragen
nach dem Wohnort, Alter etc. der Befragten erhoben worden. Anhand dieser
Daten läßt sich feststellen, welche Menschen geantwortet
haben. Waren es nur die der Gemeinde nahe stehenden, oder auch die anderen?
Waren alle Ortsteile und Altersgruppen vertreten? Welche Konfessionen
waren dabei - schließlich hatten wir auch römisch-katholische
Christinnen und Christen mit angeschrieben, ebenso Menschen, die keiner
Kirche angehören, jedenfalls soweit sie mit einem evangelischen
Gemeindeglied im Haushalt leben?
Nach der Auszählung können wir feststellen,
dass die Umfrage als Ganze sich repräsentativ nennen darf.
a) Antworten der eher Distanzierten

Die Befragten waren gebeten worden auf einer Skala von 1-5 den Grad
der Verbundenheit mit der Gemeinde anzugeben. In dieser Graphik wurden
alle die dabei 1 (= sehr) oder 2 angegeben haben unter "verbunden" zusammengefaßt
und alle, die 3-5 angaben unter nicht verbunden. Es wird deutlich, dass
fast zwei Drittel der Befragten sich jedenfalls nicht zum inneren Kern
der Gemeinde zählen. Damit ist ein wichtiges Ziel erreicht, dass
die Meinung und Bedürfnisse derer erfragt werden, die der Kirche
eher distanziert gegenüberstehen und das Angebot selten bis gar
nicht nutzen. So wird es spannend sein gerade ihre Bedürfnisse
zu erfahren und eine Antwort zu finden, wie die Gemeinde sie stärker
ansprechen kann.
b) Altersgruppen

Diese Graphik zeigt, dass die Befragten in allen Altersgruppen gleichmäßig
vertreten sind, also können Aussagen über Unterschied zwischen
den Altersgruppen gemacht werden.
Allerdings ist im Verhältnis zur tatsächlichen Altersverteilung
zu sagen, dass Jugendliche bis 29 Jahren in der Gemeinde sonst überdurchschnittlich
stark vertreten waren. Allerdings waren Jugendliche erst ab einem Alter
von 14 Jahren mit angeschrieben worden. Die Altersgruppe der über
65 jährigen ist in der Gemeinde sonst nur zu ca. 10% vertreten.
Hier haben also mehr Menschen geantwortet. Allerdings war hier bei den
Antworten auch die Zurückhaltung beim Antworten sehr groß,
oft wurden keine Angaben gemacht, sei es aus Unkenntnis oder weil die
Fragen nicht verstanden wurden.
c) Geschlecht
Im Ganzen haben etwas mehr Frauen als Männer geantwortet .
Wenn man sonst allerdings sagt, dass das Interesse der Frauen an der
Kirche höher sei als das der Männer, dann haben sich doch
sehr viele Männer zu Wort gemeldet und ihre Erwartungen und Bedürfnisse
geäußert.
d) Andere Konfessionen

Bewußt waren auch anders-konfessionelle Menschen oder Menschen,
die keiner Konfession angehören angeschrieben worden, soweit Ihre
Adresse bekannt war. Denn es sollte bewußt auch eine Aussensicht
auf die Gemeinde mit wahrgenommen werden und nicht nur die Sicht der
"Mitglieder". Erstaunlicherweise ergaben sich innerhalb dieser Gruppen
kaum Abweichungen. Auch der Kirche nicht angehörende Menschen äußern
ähnliche Bedürfnisse und Erwartungen. Mitgliedschaft oder
nicht sagen also nicht unbedingt etwas über das Verhältnis
zur Gemeinde aus.
Ergebnisse im Einzelnen: zur
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