Gemeindebefragung 1999

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die Ergebnisse der Umfrage ausführlicher vor:
Die Angaben der Graphiken sind alle in %, abhängig von der Gesamtzahl der Befragten  (=984)

1. Repräsentative Umfrage
Auf der ersten Seite des Fragebogens sind Fragen nach dem Wohnort, Alter etc. der Befragten erhoben worden. Anhand dieser Daten läßt sich feststellen, welche Menschen geantwortet haben. Waren es nur die der Gemeinde nahe stehenden, oder auch die anderen? Waren alle Ortsteile und Altersgruppen vertreten? Welche Konfessionen waren dabei - schließlich hatten wir auch römisch-katholische Christinnen und Christen mit angeschrieben, ebenso Menschen, die keiner Kirche angehören, jedenfalls soweit sie mit einem evangelischen Gemeindeglied im Haushalt leben?
Nach der Auszählung können wir feststellen, dass die Umfrage als Ganze sich repräsentativ nennen darf.

a) Antworten der eher Distanzierten
Grafik Verbundenheit
Die Befragten waren gebeten worden auf einer Skala von 1-5 den Grad der Verbundenheit mit der Gemeinde anzugeben. In dieser Graphik wurden alle die dabei 1 (= sehr) oder 2 angegeben haben unter "verbunden" zusammengefaßt und alle, die 3-5 angaben unter nicht verbunden. Es wird deutlich, dass fast zwei Drittel der Befragten sich jedenfalls nicht zum inneren Kern der Gemeinde zählen. Damit ist ein wichtiges Ziel erreicht, dass die Meinung und Bedürfnisse derer erfragt werden, die der Kirche eher distanziert gegenüberstehen und das Angebot selten bis gar nicht nutzen. So wird es spannend sein gerade ihre Bedürfnisse zu erfahren und eine Antwort zu finden, wie die Gemeinde sie stärker ansprechen kann.

b) Altersgruppen
Grafik Alter
Diese Graphik zeigt, dass die Befragten in allen Altersgruppen gleichmäßig vertreten sind, also können Aussagen über Unterschied zwischen den Altersgruppen gemacht werden.
Allerdings ist im Verhältnis zur tatsächlichen Altersverteilung zu sagen, dass Jugendliche bis 29 Jahren in der Gemeinde sonst überdurchschnittlich stark vertreten waren. Allerdings waren Jugendliche erst ab einem Alter von 14 Jahren mit angeschrieben worden. Die Altersgruppe der über 65 jährigen ist in der Gemeinde sonst nur zu ca. 10% vertreten. Hier haben also mehr Menschen geantwortet. Allerdings war hier bei den Antworten auch die Zurückhaltung beim Antworten sehr groß, oft wurden keine Angaben gemacht, sei es aus Unkenntnis oder weil die Fragen nicht verstanden wurden.

c) Geschlecht

Im Ganzen haben etwas mehr Frauen als Männer geantwortetGrafik Geschlecht. Wenn man sonst allerdings sagt, dass das Interesse der Frauen an der Kirche höher sei als das der Männer, dann haben sich doch sehr viele Männer zu Wort gemeldet und ihre Erwartungen und Bedürfnisse geäußert.

d) Andere Konfessionen
Grafik Konfessionen
Bewußt waren auch anders-konfessionelle Menschen oder Menschen, die keiner Konfession angehören angeschrieben worden, soweit Ihre Adresse bekannt war. Denn es sollte bewußt auch eine Aussensicht auf die Gemeinde mit wahrgenommen werden und nicht nur die Sicht der "Mitglieder". Erstaunlicherweise ergaben sich innerhalb dieser Gruppen kaum Abweichungen. Auch der Kirche nicht angehörende Menschen äußern ähnliche Bedürfnisse und Erwartungen. Mitgliedschaft oder nicht sagen also nicht unbedingt etwas über das Verhältnis zur Gemeinde aus.

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Vorgeschichte

Fragebogen

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Ergebnisse im Einzelnen
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Ergebnisse im Überblick

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