Gemeindebefragung 1999

1000 Menschen beteiligen sich!
Im Sommer 1999 ist es soweit, die Befragung beginnt.

Kirchensoziologe Dr. Peter Höhmann hatte noch einmal betont, dass es nicht so sehr auf das ankommt, was man fragt, als darauf, dass die Fragebögen auch zurückkommen. Aussagekräftige Ergebnisse lägen nämlich erst dann vor, wenn innerhalb einer ausgewerteten Gruppe, wenigstens 50 Antwortfragebögen vorlägen. So war das Ziel zunächst wenigstens 400 Fragebögen zurück zu bekommen. Das waren etwa 10% der versandten Fragebögen. Damit lag die Zielvorgabe schon über den sonst bei Mailing-Aktionen zu erwartenden Rückläufen von etwa 2-3%.

Damit das Ziel erreicht werden konnte, hatten wir verschiedene Instrumente eingeplant:

  1. das Material: Der Fragebogen wurde mit einem persönlichen Anschreiben (Serienbrief mit Hilfe von DaviP), einer Antwortpostkarte mit Namensfeld, Adresse, Telefon, Fax und E-Mail, sowie einem Antwortumschlag (Rückantwort) in einem eigens gedruckten Umschlag: „Gemeindebefragung, ihre Meinung zählt“ verteilt.
  2. Bei der ersten Aussendung wurden 90% der Fragebögen durch die Gemeindebriefausträger verteilt und 10% überbrachte Mitarbeiter der Profilgruppe in ausgewählten Strassen persönlich (in diesen Bezirken gab es den doppelten Rücklauf)
  3. Den Menschen wurde trotz der Antwortkarte eine anonyme Behandlung des Fragebogens versprochen. Die Antwortkarte diente der Möglichkeit, nachher ein Dankeschön an die Rücksender verschicken zu können. So erhielt jeder ein kleines Selbstklebeblöckchen mit Logo und Adresse der Gemeinde mit einem Dankeschönbrief. Einige haben die Fragebögen aber auch ganz anonym abgegeben.
  4. Nach den Sommerferien wurde der Fragebogen noch einmal verteilt, an alle die noch nicht bekanntermaßen (Antwortkarte) geantwortet hatten. Bereits zu diesem Zeitpunkt war das Mindestziel erreicht und 450 Fragebögen eingegangen.
  5. Ende August endete die Aktion mit dem Sommerfest, hier wurden Preise für alle Rücksender verlost, die von der örtlichen Geschäftswelt gestiftet worden waren.
  6. Das ganze wurde durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit begleitet: viele Artikel in der örtlichen Presse, unterstützt durch wiederkehrende Anzeigen, Information über den Gemeindebrief und Information der Mitarbeiter über das interne Mitteilungsblatt „Gemeinde aktiv“.

Der Erfolg zeigt, dass dieser Mix an Instrumenten erfolgreich war. Im September konnten dann 984 Fragebögen zur Erfassung an eine Firma gegeben werden. Die Auszählung erledigte Dr. Peter Höhmann, bei den qualitativen Fragen der Kirchenvorsteher Thorsten Behrens und die Aufbereitung der Ergebnisse Pfr. Matthias Welsch, sodass schon zur KV-Klausur im Oktober die Ergebnisse vorlagen.

Vorgeschichte

Fragebogen

Beteiligung

Ergebnisse im Einzelnen

Ergebnisse im Überblick

Download der Ergebnisse

 


Copyright © 1998- 2009 Evangelische Kirchengemeinde Ober-Roden
optimale Darstellung bei 1024*786 dpi ab Internet Explorer 5
Letzte Aktualisierung: 28.Jun.2006 thb
Redaktion: Internet-AG
zur Startseite